DVD-Rohabbild erstellen (ISO)

Um Deine gekaufte DVD zu sichern, gibt es viele Möglichkeiten. Tools wie ffmpeg, mplayer, VLC, dvdbackup und viele mehr stehen dabei zur Verfügung. Um ein 1:1 Abbild der gewünschten DVD zu bekommen, benötigen wir den exakten Einhängepunkt vom DVD-Laufwerk. lsblk listet dir das rom-Laufwerk auf und dd schreibt ein Rohabbild auf die Platte:

$ lsblk
NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda      8:0    0 931.5G  0 disk 
└─sda1   8:1    0 931.5G  0 part /home/yuna/MEDIA
sdb      8:16   0 232.9G  0 disk 
├─sdb1   8:17   0   487M  0 part /boot/efi
├─sdb2   8:18   0 111.8G  0 part /
├─sdb3   8:19   0 111.8G  0 part /home/yuna/WINDOWS-10
└─sdb4   8:20   0   8.9G  0 part [SWAP]
sr0     11:0    1  1024M  0 rom
dd if=/dev/sr0 of=/pfad/zum/Ordner/DVD-NAME.iso

hiermit landet eine Kopie 1:1 auf Deinem Computer. Dummerweise können die wenigsten Player mit diesem Rohabbild etwas anfangen. Der VLC-Player unter Linux und Windows spielt ein solches Abbild jedoch problemlos ab.

Wer die DVD rippen möchte, muss in die komplexe Welt der Videocodecs eintauchen. Ab hier wird es komplexer, da unzählige Möglichkeiten verfügbar sind.

Die Verkapselung bestimmt wie die Video- und Audiospur miteinander verknüpft werden. Vereinfacht gesagt bestimmt man hier die Dateiendung. Für den quelloffenen Container Matroshka wird schlussendlich die Dateiendung .mkv vergeben.

Der Codec (Codierer und Decodierer) bestimmt das Videoformat und entscheidet über Qualität des fertigen Films. Bitrate, Qualität und Framerate werden u.a. hier bestimmt.

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